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6/01/2016

Lesetipp: Der Mama Styleguide

Auch wenn ich mit diesem Tipp einige Monate hinterher hinke, möchte ich es mir nicht entgehen lassen, euch ein besonders tolles Buch zu empfehlen: "Der Mama Styleguide".
Im März diesen Jahres kam es raus und liegt seitdem bei mir immer in Reichweite. Denn es kein Buch, das man so in eins durchlesen sollte. Es ist eins, das einen immer ein bisschen begleitet, das einem Inspiration gibt und einen daran erinnert, dass Stil so einfach sein kann. 
"Der Mama Styleguide" ist ein Buch, das Lust auf Mode und Lifestyle macht und das einer ganz normalen Mama aber auch die "Angst" (ein etwas zu hartes Wort, aber ihr wisst, was ich meine) davor nimmt. Denn die Portraits dieser vielen tollen Mamas zeigen, dass eine große Portion Lässigkeit das wohl wichtigste bei anziehen, wohnen und leben mit Kindern ist. Jede einzelne dieser Mamas versprüht Leichtigkeit, Freude und Charme. Jede ist auf ihre eigene Weise ganz furchtbar sympathisch unperfekt perfekt. Und genau das zeigt dieses Buch uns anderen Mamas da draußen: Perfektion ist langweilig! Etwas eigenwillig, ziemlich lässig und manchmal auch ein bisschen chaotisch sind nicht nur die Mamas in diesem Buch, sondern wohl auch die Mama an sich. Das Buch ist eine Hommage an ein entspanntes, aber trotzdem (oder gerade deswegen?!) stylisches Leben mit Kind. Es zeigt die verschiedenen Rollen, in die Frauen im Familienleben schlüpfen und es zeigt, wie wir mit kleinen Details ganz einfach eine Prise Stil in unser Anziehen, Wohnen oder Leben streuen können. 
Viele der portraitierten Mamas, und auch die beiden Herausgeberinnen Jules Villbrandt und Janine Dudenhöffer, sind in der Welt der bloggenden Mamas sehr bekannte Gesichter. Während Jules Villbrandt als Fotografin durch Berlin zieht und die tollsten Mamas vor die Linse bekommt, gehört Janine Dudenhöffer zum Team des "Mummy Mag". Beide zusammen haben mit diesem Buch ein echtes Herzstück für (werdende) Mamas geschaffen. 
Danke für diese fabelhafte Inspiration!



3/12/2013

Vom Leben und Sterben der Trends


Für die einen sind Trends kleine, exotische Tierchen, die irgendwo auf einsamen Inseln leben, die man nur vom Hören-Sagen kennt und die im eigenen Leben aber so gar keine Rolle spielen. Für andere, und wohl die Mehrheit derer, die diese Mode Kolumne (!) lesen, sind Trends ein großer Bestandteil des modischen Alltags und somit definitiv ein POI (Point of Interest). Grund genug also, sich die kleinen Tierchen, oder was auch immer, etwas genauer anzugucken. Die etwas staubige Theorie besagt, dass der Begriff „Trend“ in der Soziologie als Instrument zur Verdeutlichung von Änderungen benutzt wird, sich aus dem Englischen von „to trend“ ableitet und damit wörtlich den Verlauf in eine bestimmte Richtung meint. Soweit etwas trocken, aber schon mal logisch, denn auch in der Mode stehen die Trends immer für Veränderungen und prägen das Erscheinungsbild einer bestimmten Gruppe und manchmal auch das einer ganzen Generation. Sie dienen als Erkennungszeichen, symbolisieren Gruppenzugehörigkeit und anhand einiger Trends lässt sich der Zeitpunkt eines bestimmten Outfits genau bestimmen. Ihnen ist es auch zu verdanken, dass die Mode spannend, abwechslungsreich und zeitgemäß bleibt. Sie reflektieren gesellschaftliche Strömungen, sie beeinflussen nicht nur die Textilindustrie, sondern auch Musik, Film, Interieur oder Lifestyle und markieren oft auch den Wechsel von einer Generation zur nächsten. Während früher Trends häufig über Jahre anhielten und zum Aushängeschild ganzer Bewegungen wurden, so handelt es sich dabei heute eher um ein schnelllebiges und hartes Business. Was eben noch der letzte Schrei war, ist gefühlte drei Sekunden später so absolut gar nicht mehr salonfähig. Aber so wirklich verlässlich sind die Aussagen oft gar nicht mehr. Trends sind eigenwillig und unberechenbar geworden, denn die Gunst der Bloggerinnen, It-Girls und deren Gefolge ist von größter Bedeutung und macht eine Modeerscheinung überhaupt erst zu einem Trend. Diese Damen können ihn binnen Sekunden zum langlebigen Evergreen, also über eine Saison hinaus machen, oder es gibt direkt den Todesstoß ins modische Nirwana. Je nach Laune der werten Damen. Doch eins ist sicher, wenn ein Trend es erst einmal in Mode-Olymp, also in die Vogue, geschafft hat, dann können wir mit sicherer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass er wieder kommt. Denn modehistorisch betrachtet, kommen alle 20 Jahre die Trends von damals wieder. Spätestens wenn Mama wieder sagt „Ach, das hatte ich früher auch!“, wissen wir, dass es ein Trend reloaded ist und wir vielleicht statt lahmer Kopien von der Stange noch ein originales Vintage Teil ergattern können. Falls der Trend so lange hält, bis Mama das Teil auf dem Dachboden gefunden hat. Denn bestimmt bleibt er nicht so lange wie damals.
Doch die Sache mit den Trends hat sich nicht nur im Bezug auf ihre Lebenserwartung gewandelt. Auch ihr Ursprung ändert sich. Sie werden nicht mehr, wie früher üblich, ausschließlich auf den großen Laufstegen der Modemetropolen geboren, und von älteren Herren mit weißem Zopf diktiert, sondern sie entstehen dort, wo sie, wenn sie groß sind, auch mal landen wollen: auf der Straße. Von dort verbreiten sie sich oft schneller als ein gemeiner Virus, landen durch Blogs in der ganzen Welt und sind meist schon fast vorbei, wenn sie es in die aktuelle Ausgabe der „beliebige Frauenzeitschrift“ geschafft hat.
Doch was macht Trends so wichtig? Und warum gibt es immer wieder Opfer, die jeden Trend mitmachen und völlig unreflektiert alles tragen, was gerade in ist? Und warum haben die meisten Trends eine geringere Lebenserwartung als die gemeine Ephemeroptera (Eintagsfliege)? Ganz einfach: weil sie Spaß machen, uns unterhalten, unseren Jagdinstinkt wecken, uns Abwechslung bieten, uns von anderen abheben oder auch eben unsere Zusammengehörigkeit zeigen, und weil sie ganz verlässlich, wie alte Schulfreunde irgendwann wieder kommen…
Und dann hören wir uns sagen „ Ach, das hatte ich früher auch!“…

Also, pflegt die kleinen Tierchen und kümmert euch gut um sie. Denn sie kommen immer wieder…
Alles Liebe,
eure Anna 

7/01/2012

Voila; meine Lieblingsblogs

Ich wurde schon häufiger mal gefragt, welche Blogs ich so verfolge. Und ich muss sagen, dass variiert bei schon etwas. Ich habe so ca. 5 Lieblingsblogs, bei denen ich auch regelmäßig vorbei schaue, aber aus akutem Zeitmangel reicht es oft nicht zu mehr. Manchmal entdecke ich auch durch Zufall einen tollen Blog, verfolge ich ihn ein paar Wochen etwas intensiver & dann irgendwann doch nicht mehr. Natürlich gibt es auch die Blogger Freundinnen, bei denen ich immer rein schaue.
Aber dann kommen hier jetzt mal meine 10 Favoriten:

1. Bigmouth writes again
- Der Blog meines Mannes ist natürlich meine Top 1. Ich liebe seinen Schreibstil ♥ Er schreibt über Musik, Mode & Fussball.

2. Delightfully Tacky
- Dieser Blog ist eine meiner aktuellen Neuentdeckungen, bei der ich aber sicher hängen bleibe. Ich ♥ Elizabehts Stil & die Thememvielfalt der Amerikanerin. Sie schreibt über Mode, Home Deko, Essen, Wohnmobile & das Leben. Und zufällig lebt sie ganz in der Nähe meiner Geburtsstadt Seattle. Schön ♥

3. We make the Cake
- Die beiden Berlinerinnen haben ihren ganz eigenen Stil & man sieht den Spaß, den sie beim Thema Mode & Stil haben. Vieles hat ein Augenzwinkern & ist manchmal auch in bisschen bissig. Ich mag das sehr! Und ich ♥ ihre Jutebeutel.

4. Mariellas Wunderland
- Ein sehr schöner Mädchenblog mit einer gelungenen Mischung aus Beauty, Leben & Mode. Mariella hat einen tollen Blick für Details & ich mag ihren Stil sehr gern.

5. Looking trough a Camera Lens
- Ein ganz bezaubernder Fotoblog! Malina guckt durch die Kameralinse direkt in die Herzen & zeigt die Welt um sich herum. Die Fotos haben immer eine besondere Atmosphäre & fesseln den Betrachter sofort. Immer einen Blick wert!

6. Rockstar Diaries
- Auch dieser Blog ist eher neu auf meiner Leseliste. Durch Pinterest bin ich auf das bloggende Ehepaar gestoßen & ich mag ihren Style & die Bilder sehr. Ob ich bei ihnen hängen bleibe, weiß ich noch nicht genau...

7. Braunschweig Fotograf
- Auch wieder ein Fotoblog & diesmal sogar aus Braunschweig. Ich liebe Kerstins Fotos & die Emotionen, die sie in jedem einzelnen Foto zeigt. Sie hält Momente fest & man meint, die Welt steht kurz still. Ganz sicher eine meine Lieblingsfotografinnen ♥

8. Les Attitudes
- Annes Modeblog war der erste, den ich regelmäßig gelesen habe & der mich (neben Les Mads) in die Welt des Bloggens gebracht hat. Und obwohl ich regelmäßig bei Anne vorbei geschaut habe, hat es ewig gedauert, bis ich gemerkt habe, dass wir uns ja kennen & sogar Kolleginnen im Nachtleben waren. Kleine Welt... Anne hat einen tollen Stil & ihr Blick für Details ist großartig.

9. Das gelbe Schaf
- Karla zeigt auf ihrem Blog ihre Welt & was um sie rum passiert. Thematisch ist sie nicht festgelegt & das mag ich so. Sie schreibt über das, was sie mag/macht. Schön ♥

10. Lu zieht an
- Auf ihrem Blog zeigt die schöne Lu, dass Bloggerinnen nicht immer Modellmaße haben müssen & dass die aktuellen Trends auch an einem kurvigen Mädchen ganz fantastisch aussehen. Ihre Schwerpunkte sind Beauty & Mode, doch auch Alltägliches & Besonderes findet sich oft bei ihr wieder. Ich mag ihre Fotos & ihre ganz persönliche & sehr ehrliche Art zu bloggen.