Posts mit dem Label Mode werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Mode werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

7/19/2016

Meine Mom Uniform

Viele Lebensveränderungen bringen auch einen neuen Look mit sich. Oft ist es ein neuer Job, der die Kleiderwahl beeinflusst, mal auch ein neuer Partner und manchmal auch einfach nur die Lust auf etwas neues. Die wohl größte Veränderung im Leben bringt aber ein Kind mit sich. Alles ist anders; zumindest für einige Zeit. Das meiste davon ist schöner, keine Frage. Doch mit der Veränderung hin zum Mamasein kommt auch nicht selten die Frage auf: "Was zum Teufel zieh ich nur an?!" Für die meisten modeinteressierten Mamas steht fest, dass sich der eigene Look kaum ändern soll. Immerhin bleibt man ja weiterhin man selbst. Nur halt eben mit Kind. Doch die Anforderungen an den neuen Look wachsen mit jeden Tag und verändern sich auch rasend schnell. Eben war noch die Möglichkeit zum Stillen das wichtigste Kriterium und plötzlich muss das Outfit spielplatztauglich und fleckenresistent sein. Da gibt auch irgendwann die begeistertste Fashionista auf und fügt sich der Mom Uniform bestehen aus Jeans und Shirt. 
Auch bei mir hat sich der Look ziemlich verändert. Während ich vor und auch während der Schwangerschaft sehr gerne Kleider getragen habe und kaum Jeans im Schrank hatte, so ist es nun eher umgekehrt. Ich habe wohl in den letzten 10 Jahren nicht so viele Jeans gekauft, wie in der Zeit seit Lennons Geburt. Und ich liebe jede davon! Im Moment muss mein Look vor allem praktisch und bequem sein. Natürlich sollte es nebenbei auch noch ganz passabel aussehen. Allerdings sind die Ansprüche an die Optik schon etwas geschrumpft. Und so bin ich bei der Mom Uniform angekommen: Jeans und Shirt. Um auch richtig schön das Klischee zu bedienen, habe ich als perfekten Schnitt auch noch (etwas spät, ich weiß) die Mom Jeans für mich entdeckt. Highwaist trifft auf lässiges Bein. Insgesamt für mich perfekt. Dazu gibt es dann jetzt im Sommer ein weißes T-Shirt  oder eine luftige Bluse und meine geliebten Birkenstock. Fertig ist mein perfekter Mom Look. Simpel, lässig, bequem. Wenn auch etwas langweilig... Aber so ist das halt mit Uniformen...
Hier meine drei aktuellen Favoriten:
(Fotos via stylefruits.de)



Freizeitoutfit - We are all wild things
Creme, Gold & einer kleiner, wilder Wunschtraum


Freizeitoutfit - Black & White
Klassisch in black & white

Freizeitoutfit - Plain White T
Mit einem Hauch Pink...

6/17/2016

Big Love: Birkenstock

Wer meinen Blog und vor allem meinen Instagram Account verfolgt, kennt meine Liebe zu Birkenstock. Seit ich 2007 nach langer Pause wieder mein erstes Paar an den Füßen hatte, mochte ich im Sommer nichts anderes mehr tragen. Der Komfort und der Look übertreffen alle anderen Sommerschuhe und sie passen einfach zu jedem sommerlichen Outfit. Für mich ist es die ganz große Schuhliebe. Im Laufe der Jahre gesellten sich zu meinem ersten Paar Madrids in schwarzem Lack noch ebenfalls das Modell Madrid in silber und dann im letzten Jahr als Geschenk meine absoluten Lieblinge: das Modell Arizona in Roségold. Und weil eine Frau ja nie genügend Schuhe im Schrank haben kann, soll in diesem Sommer noch ein weiteres Paar dazu kommen. Doch welches?
Ich kann mich nicht entscheiden...


Freizeitoutfit - Big Love: Birkenstock
Bild via stylefruits.de

6/01/2016

Lesetipp: Der Mama Styleguide

Auch wenn ich mit diesem Tipp einige Monate hinterher hinke, möchte ich es mir nicht entgehen lassen, euch ein besonders tolles Buch zu empfehlen: "Der Mama Styleguide".
Im März diesen Jahres kam es raus und liegt seitdem bei mir immer in Reichweite. Denn es kein Buch, das man so in eins durchlesen sollte. Es ist eins, das einen immer ein bisschen begleitet, das einem Inspiration gibt und einen daran erinnert, dass Stil so einfach sein kann. 
"Der Mama Styleguide" ist ein Buch, das Lust auf Mode und Lifestyle macht und das einer ganz normalen Mama aber auch die "Angst" (ein etwas zu hartes Wort, aber ihr wisst, was ich meine) davor nimmt. Denn die Portraits dieser vielen tollen Mamas zeigen, dass eine große Portion Lässigkeit das wohl wichtigste bei anziehen, wohnen und leben mit Kindern ist. Jede einzelne dieser Mamas versprüht Leichtigkeit, Freude und Charme. Jede ist auf ihre eigene Weise ganz furchtbar sympathisch unperfekt perfekt. Und genau das zeigt dieses Buch uns anderen Mamas da draußen: Perfektion ist langweilig! Etwas eigenwillig, ziemlich lässig und manchmal auch ein bisschen chaotisch sind nicht nur die Mamas in diesem Buch, sondern wohl auch die Mama an sich. Das Buch ist eine Hommage an ein entspanntes, aber trotzdem (oder gerade deswegen?!) stylisches Leben mit Kind. Es zeigt die verschiedenen Rollen, in die Frauen im Familienleben schlüpfen und es zeigt, wie wir mit kleinen Details ganz einfach eine Prise Stil in unser Anziehen, Wohnen oder Leben streuen können. 
Viele der portraitierten Mamas, und auch die beiden Herausgeberinnen Jules Villbrandt und Janine Dudenhöffer, sind in der Welt der bloggenden Mamas sehr bekannte Gesichter. Während Jules Villbrandt als Fotografin durch Berlin zieht und die tollsten Mamas vor die Linse bekommt, gehört Janine Dudenhöffer zum Team des "Mummy Mag". Beide zusammen haben mit diesem Buch ein echtes Herzstück für (werdende) Mamas geschaffen. 
Danke für diese fabelhafte Inspiration!



2/26/2016

Fairness, Flares & Fashion

Mit der Mode ist es ja so eine Sache für sich. So richtige No-Gos gibt es eigentlich gar nicht mehr. Denn nicht selten wird genau das Trend, was noch vor einer Saison verpönt war. Das war so bei Leggings, Latzhosen und zuletzt auch bei der guten alten Schlaghose. Während ja noch in den 2000ern die Hosen nicht eng genug sein konnten, fing es mit dem neuen Jahrzehnt auch schon relativ bald an, beintechnisch etwas weiter zu werden. Boyfriend Styles kamen und schenkten uns Lässigkeit gepaart mit der Bequemlichkeit einer Jogginghose. Aber noch wie vor war klar: Die Hose bleibt unten eng! Doch irgendwann war es dann soweit: Die ersten Schlaghosen wurden auf den Laufstegen und in den Magazinen gesichtet. Schnell war auch der Trend auf der Straße zu finden. Lässige Retro Looks mit Hippie Einflüssen eroberten die Läden und unsere Herzen. Und auch wenn ich es mir noch vor einigen Monaten nicht vorstellen konnte, ist auch die erste Schlaghose in meinem Kleiderschrank gelandet. Erinnerungen an meine Jungend werden wach... 
Da ich privat aber eher auf cleane, einfache Looks stehe, kombiniere ich die Hose eher mit Baseballshirt, langem Cardigan und meinen Lieblingsboots. Wenn dann ein Teil des Outfits noch von einem Fair Fashion Label ist, bin ich verliebt! Hier einer meiner aktuellen Lieblingslooks mit Teilen von Armedangels. Mir gefällt's!


Freizeitoutfit - Fair Flares
Foto via stylefruits.de

8/05/2015

Back to Black

Wer hier schon länger mal vorbei schaut, dem ist meine Liebe zur Farbe Schwarz sicher nicht entgangen. Und auch wenn ich seit einiger Zeit immer mal wieder zu dem viel freundlicheren Dunkelblau und ab und zu sogar zu reinem Weiß greife, so ist nach wie vor ein Großteil meiner Garderobe schwarz. Besonders Klassiker und Basics gesellen sich immer noch in der dunkelsten Schattierung in mein Ankleidezimmer. Und da passt es mehr als gut, dass ausgerechnet Schwarz in diesem Herbst DIE Trendfarbe ist. Damit es aber nicht zu sehr nach Grufti oder Konfirmation aussieht, gibt es einige wichtige Regeln:

- eher cleane Schnitte bevorzugen
- immer einen Gegenpol in hellen Farben einbauen (Tasche, Schmuck etc.)
- schlichtes, aber eher kräftigeres (nicht zu dunkel) Make-up (Schwarz schluckt viel von der Gesichtsfarbe)
- auf feine, hochwertige  Materialien setzen
- UNBEDINGT vor dem Verlassen des Hauses abfusseln
- prüfen ob die verschiedenen Kleidungsstücke den gleichen Schwarzton haben
- eher mit Jeans, als mit weiß kombinieren (Konfirmation lässt grüßen)
Mit diesen Regeln steht einem fröhlichem Auftritt in Schwarz nichts im Wege.
Hier einige Key Pieces aus den aktuellen Kollektionen (alle Bilder über Karkalis Communications):


Poncho von Garcia Jeans

Mantel von Long Tall Sally

Skinny Jeans im Lederlook von Takko

Reiterstiefel von Varese über Roland


7/29/2015

Herbstgelüste

Passend zum aktuellen Wetter tummeln sich trotz theoretischem Hochsommer so langsam aber sicher die neuen Herbstkollektionen in den Läden. Und wie jedes Jahr um diese Zeit wächst bei mir die Freude auf die kühlere Jahreszeit und ich stelle mich langsam auf den nahenden Herbst ein. Ende Juli geht es dann bei mir langsam mit der Einkaufsplanung los: Was brauche ich aus den neuen Kollektionen DRINGEND? Was kann ich wie kombinieren? Welchen Trend spare ich mir? Insgesamt  ist mein Stil mit der neuen Rolle als Mama etwas entspannter, lässiger und praktischer geworden. Trotzdem werde ich auf keinen Fall zu Funktionsjacke und Allwetterschuhen wechseln. Stattdessen habe mich für den kommenden Herbst für einige Klassiker entschieden und werde vermehrt auf Jeans und Cardigan setzen. Farblich bleibe ich bei meinen üblichen Verdächtigen und setze weiterhin auf Schwarz, Weiß und Dunkelblau. In einigen dieser Teile werde also in diesem Herbst mit unserem Sohn und seinem Kinderwagen in Pfützen tanzen, durchs Laub laufen und vor Regen schützen. 
Ich freu mich drauf!



Freizeitoutfit - Durch den Herbst laufen...
Chelsea Boots, weiße Sneaker, Reiterstiefel, Hunter Boots & College Loafer: Mit Klassikern an den Füßen durch den Herbst. (via stylefruit.de)


Freizeitoutfit - Vor Wind und Wetter
Blazer, Trenchcoat, Jeansjacke, Parka & Cardigan: Ebenso klassisch geht es bei den Jacken zu. (via stylefruit.de)
Freizeitoutfit - Beinkleider
Schwarze Jeans, Lederleggings, blauer Jeansrock, schwarzer Tulpenrock & destroyed denim: Weniger klassisch, dafür etwas rockig. (via stylefruits.de)


Freizeitoutfit - A dress (or more) to impress!
Kleider in Blau & Schwarz, Jeans & Strick: Gemütlichkeit pur. (via stylefruits.de)

Freizeitoutfit - Blusenwunder
Blusen gehen immer! Schwarz, Weiß & Blau; gemustert & uni. Ein wahres Blusenwunder! (via stylefruits.de)

Freizeitoutfit - just pull over
Im Herbst ist ständig Sweater Weather! Klassisch bleibt's in Schwarz, Weiß & Dunkelblau. (via stylefruits.de)

Freizeitoutfit - It's all about the accessories!
Nicht ohne Accessoires! Etwas rockiger zu all den Klassikern... (via stylefruits.de)

6/16/2015

Something old, something new...

... something borrowed, something blue.
Was eigentlich als "modischer" Leitfaden für eine Braut gilt, war am Wochenende auch mein Motto beim Outfit als Hochzeitsgast. Besonders wenn der Rahmen nicht super mega schick mit Ballkleid, und aber auch nicht casual in Jeans und T-Shirt ist, hilft das LBLD (Little Blue Dress). Ich bin nicht overdressed, aber auch eben nicht underdressed. Außerdem ist Blau in den meisten Fällen keine Farbe, die die Braut trägt und es ist halt eben auch zur Abwechslung mal kein schwarzes Kleid. Also der perfekte Allrounder für eine tolle Sommerhochzeit.
Ich entdeckte meins tatsächlich ganz unspektakulär bei h&m. Und auch wenn es sehr schlicht scheint, machen es doch die Details und der Schnitt aus. Die filigrane Goldapplikation am Kragen und der fließende, knielange Schnitt haben mich dann trotz der unspektakulären Herkunft überzeugt. Passend zu dem Goldkragen haben mich ebensolche große Creolen und viele silberne und goldene Armreifen geschmückt. Außerdem trug ich Schuhe, Tasche und Blazer in schwarz. Dazu gab es dann rote Lippen und Nägel.
Und so hatte ich das perfekt Outfit für eine Hochzeit von Freunden und ganz nebenbei auch noch den ersten Abend ohne Baby aber mit Mann.

Das obligatorische Bad-Selfie für Make-up & Nägel

Gesamteindruck  
mit Mann 

Tasche: Chanel, Schuhe: Görtz17, Kleid & Schmuck: h&m



1/14/2015

Mami Looks

Nicht erst seit der Geburt unseres Sohnes mag ich gern lässig
und bequem. Auch schon lange vor der Schwangerschaft, eigentlich schon immer, war mein Look entspannt, eher schlicht und dominiert von schwarz und Basics. Jetzt muss es aber nicht nur optisch meinen Vorstellungen entsprechen, es muss auch noch bequemer sein, sich aktuell auch noch zum Stillen eignen und sollte nicht so schnell schmutzig werden. 
Auf stylefruits.de habe ich meine aktuellen Lieblingslooks zusammen gestellt. 
Trotz aller Bequemlichkeit sollte aber auch das Modische nicht zu kurz kommen. Immerhin soll der Mami Look keine negative Konnotation haben. Auch wenn manch ein Kleidungsstück schon nach fünf Minuten mit Babyspucke und Milch voll ist... 
Insgesamt bestehen meine Outfits aktuell meist aus Leggings/Jeans und Oberteil. Dazu entweder Sneaker oder Boots. Kleider sind leider auf Grund des Stillens nicht ganz so praktisch. Aber eine lockere Tunika geht immer. Und zur Not helfen einfach die Accessoires...


Freizeitoutfit - boho mum





Freizeitoutfit - mickey mum




Freizeitoutfit - white stripes




Freizeitoutfit - tamed leo




Freizeitoutfit - sporty mum


12/31/2014

Goodbye 2014... Du warst wunderbar!

Seit nun schon fünf Jahren gibt es bei mir zum Ende eines jeden Jahres meinen ganz persönlichen Rückblick. Und auch wenn die letzten Jahre immer etwas spannendes parat hatten und insgesamt einfach wirklich viel passiert ist, so war doch 2014 das Jahr mit dem wohl bisher größten Ereignis überhaupt. Unser Sohn Lennon kam auf die Welt! Dementsprechend drehte sich eigentlich mein komplettes Jahr um dieses Wunder. Es war ein ganz fabelhaftes Jahr, auf das ich wohl noch in vielen, vielen Jahren voller Liebe, Dankbarkeit und Sentimentalität zurück schauen werde...

gesehen: 
- Das erste "Bild" von unserem Baby auf dem Ultraschallmonitor. Irres Gefühl!
- Viel TV. Gern auch schon mal nachmittags. An manchen Tagen zum Ende der Schwangerschaft war das einfach so... Mein Lieblingsprogramm? Mädchen-Kram auf SIXX oder zum hundertstens Mal meine Lieblingsfolge "American Girl in Paris" von SATC. Geht immer...
- Fussball, Fussball & noch mal Fussball. Von der U15 über die U17 bis hin zu den Profis der Braunschweiger Eintracht. WM kann ja schließlich jeder...

gefreut:
- WIR BEKOMMEN EIN BABY!!!!! (Freude reicht da eigentlich als Gefühl gar nicht aus.)
- mit meinem Mann über seinen neuen Job (Fussball, Fussball & noch mal Fussball)
- über regelmäßige Treffen mit meinen liebsten Freundinnen

gelesen: 
- "Ich bin dann mal zwei" von Liz Fraser
- "Völlig fertig und irre glücklich" von Okka Rohd
- "Shopaholic to the Stars" von Sophie Kinsella
- Maxi, Nido, Glamour, The Heritage Post, Couch, Zeit Magazin & viele andere Printmagazine
- So wenig Babyratgeber wie möglich. 

gegessen: 
- Schokoladenbutterkekse! Ich bin süchtig... (aber nur die echten!!)
- zum Ende des Jahres endlich wieder Sushi
- glücklicherweise nicht ganz für zwei
- einen großartigen Veggie Burger bei "Eat With Heart"
- leckeres Frühstück im Himmelhoch

gelernt: 
- Eine Geburt kann man nicht planen.
- Yoga macht glücklich!
- Mama knows it best! Ratschläge von ihr sind auch mit 32 unbezahlbar...
- Wie wichtig der Job einer Hebamme ist!
- Ein Baby verändert nicht alles. Es macht aber vieles schöner...
- wickeln, tragen, baden, stillen...

gefeiert: 
- 10 Jahre "Champagne Supernova" mit Paul Gallagher als Gast
- den 30. Geburtstag meiner kleinen (!) Schwester (Hilfe, wir sind alt!)
- die Einschulung meiner großen Nichte (Hilfe, wir sind uralt!!)

geändert: 
- Eigentlich alles & doch fast gar nichts.
- Ich bin nicht mehr "nur" noch Anna, sondern nun auch Mama!
- Prioritäten, Tagesablauf, Look, Haarfarbe, Einstellung zu so Manchem

gekauft: 
- neues Auto
- den schönsten Kinderwagen von Emmaljunga
- Umstands"mode"
- die perfekte Jeans von Please
- die perfekte Tasche von Liebeskind
- den perfekten Dufflecoat von Micheal Kors
- weniger Spontankäufe; dafür mehr Klassiker

getroffen:
- eine tolle neue Yogalehrerin
- viele nette Kontakte in diversen Babykursen
- Paul Gallagher

geklickt: 
- Baby Walz
- Pinterst (Die Sucht hört wohl nie auf...)
- Instagram





Und sonst so? 
- Lennon, Lennon, Lennon <3 
- Berlin, Schwicheldt, Salzgitter, Harz,  Zoo, laufen, Sonne, Freude, größtes Glück, Kaffee trinken, schreiben, lesen, Entschleunigung, Schnullersuppe, Freunde...

Vorsätze:
- Das Leben genießen und so viel Zeit wie möglich mit meiner Familie zu verbringen.
- Mehr schreiben.
- Besser essen.
- Mehr offline sein.
- Lachen...

Euch allen einen guten Rutsch & alles Liebe für 2015,
eure Anna <3

12/05/2014

Ugly Christmas

Die vorweihnachtliche Zeit ist die wohl schönste Zeit des Jahres. Alles ist irgendwie ein bisschen festlicher, romantischer und die Welt scheint in ein wohlig warmes Licht getaucht. Überall geht es um Liebe, Besinnlichkeit und ja, auch um Geschenke. Es riecht nach Tanne, Glühwein und Plätzchen und fast jeder ist von dem Weihnachtszauber berauscht und läuft mit einem Lächeln durch den Dezember. Wir treffen uns auf dem Weihnachtsmarkt, feiern mit Kollegen die betriebsinterne Weihnachtsfeier, machen Schrottwichteln, backen Kekse und trällern verträumt alte Weihnachtlieder vor uns hin. Es ist alles ein bisschen wie bei den Griswolds oder bei Kevin. Eben typisch weihnachtlich. Und auch die Mode zu dieser Zeit ist etwas Besonderes. Wir machen uns ein kleines bisschen hübscher als sonst, Frauen tragen Samt und Spitze am Abend; Männer greifen gern auch mal einfach so zum Anzug und am Wochenende kuscheln wir uns in weihnachtliche Pyjamas. Und seit ein paar Jahren schwappt auch ein typisch amerikanischer und britischer Weihnachtstrend aus den 80er und 90er Jahren zu uns. Ganz im Stil von Clark Griswold oder Bridget Jones tragen echte Fashion Freunde den ganz besonders schönen „Ugly Christmas Sweater“. Gern gepaart mit einem Hauch Ironie. Denn je hässlicher, desto angesagter sind die weihnachtlichen Pullover. Lurexfäden, Pailletten und viel Glitzer geben bei den Damen den Ton an und versprühen festliche Stimmung. Bei den Männern stehen Elche, Rentiere und Hirsche hoch im Kurs. Alles natürlich mit Schneeflocken, Weihnachtsmützen und anderen typisch weihnachtlichen Attributen gepaart. Die dominierenden Farben sind grün, rot und weiß; gern auch gemustert im Bill-Cosby-Gedächtnis-Look. Kitschig und peinlich sagen die einen, cool und stylisch sagen die anderen.  
Ob der „Ugly Christmas Sweater“ einen Platz in euren Kleiderschränken findet, könnt ihr euch ja noch mal überlegen. Aber zusammen mit einer Levi’s 501 und einem Paar Timberland Boots macht der weihnachtliche Pulli im 90er Jahre Stil ganz sicher was her. Und wenn es noch ein bisschen festlicher sein darf, empfehle ich den Mädels ein paar kleine Weihnachtsbaumkugeln als Ohrringe umzufunktionieren. Ist auch typisch 90er und auch eine Kombination aus kitschig und cool. Eben perfekt für die aktuellen Modetrends, die alle eine Prise Ironie mit sich bringen…
Egal ob im Weihnachtslook oder nicht; ich wünsche euch allen eine besinnliche Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest mit euren Liebsten.
Merry Christmas & alles Liebe,
eure Anna

PS: Ich werde sicherlich den einen oder anderen Tag im Ugly Christmas Sweater verbringen. 

11/30/2014

Tierisch in Mode

Die bunte Welt der Tiere findet immer mal wieder den Weg auf die Laufstege und in die Kleiderschränke aller Modebegeisterten. Oft sind es die Zebras, Leoparden oder Tiger, die es sich als Muster auf Kleidern, Mänteln, Schuhen oder Accessoires bequem machen. Gern werden sie in dieser Form lässig zum Safari-Look kombiniert oder aber ganz clean und klassisch als einziger Eyecatcher.  In dieser Saison ist es der Leopard, der sich heimlich in unsere Kleiderschränke schleicht und darauf lauert, ausgeführt zu werden. Aber bevor man sich modisch an die anmutige Großkatze ran traut, sollten bestimmte Dinge beachten werden. Die Dosierung und auch die Kombination sollten stets gut überlegt sein und bedürfen ein bisschen Übung. Besonders in Form des Leopardenmusters ist es ein ziemlich schmaler Grat zwischen modisch top und Peggy Bundy. Das Geheimnis liegt im Detail. Leopardenmuster an sich sollte eher dezent eingesetzt werden und braucht cleane Schnitte und neutrale Farben, um sich modisch aktuell zu entfalten. Perfekte Begleiter sind schwarz, weiß oder denim. Insgesamt eher schick, lässig oder sogar sportlich. Dezenter Schmuck, edle Accessoires und wenig Make-up wären ebenfalls hilfreich für einen gelungenen Leo-Look. Pink, Rot, Spitze, lange Fingernägel oder zu kurz mit zu viel Ausschnitt sollte unbedingt vermieden werden. Der Allover-Look oder auch die Kombination mit Knallfarben sollte definitiv nur den Profis überlassen werden und gehört höchstens auf die Fashion Week nach New York, aber auf keinen Fall in die Fußgängerzone von Braunschweig. Soweit zum Trend des Leopardenmusters.
Seit einiger Zeit sind aber auch immer wieder ganze Tiere auf verschiedenen Kleidungsstücken zu finden. Im Sommer tummelten sich Libellen, Vögel oder Schmetterlinge auf dem textilen Glück. Und auch in der kühleren Jahreszeit begleiten uns so manche Tiere. Aktuell ganz weit vorne sind die kleinen Verwandten des Leoparden und so finden sich auf Kleidern, an Ketten oder in Taschenform Katzen soweit das Auge reicht. Das optische Schnurrkonzert wird begleitet von flauschigen Materialien und auch eher sportlichen oder cleanen Looks. Nur zu verspielt darf es nicht sein, denn sonst erinnert es eher an Mode für acht-jährige. Ein leichter Stilbruch ist bei diesem Look besonders wichtig, damit er modisch und erwachsen wirkt. Viel schwarz, grau und weiß sind eine gute Kombination zum Kätzchen-Look und sie gleichen den Niedlichkeitsfaktor ein bisschen aus. Wer noch unter 35 ist, sollte auch in diesem Herbst das Experiment wagen und einen Filzhut mit Katzenohren tragen. Aber auch dann bitte das restliche Outfit schlicht und elegant halten. Sonst geht’s daneben. Auch zu pastellig oder knallig sollte ein Outfit mit Miau-Effekt nicht sein. Katzenhafte Zurückhaltung ist hier oberstes Gebot. Die Devise lautet „Cat Women statt Hello Kitty“, also lieber erwachsene Frau mit Augenzwinkern statt kleine Katze ohne Mund.
Natürlich benötigt dieser Look eine kleine Prise Ironie, aber dann ist doch dieser Trend ganz wunderbar. Ich würde meine beiden Katzen nämlich am liebsten überall mit hinnehmen. Und da das nun mal nicht geht, trage ich sie als Print einfach mit mir herum. Miau!
Alles Liebe, eure Anna
PS: Neben Katzen sind aber auch noch einige andere Tiere angesagt. Aber ich bin nun mal ein Katzenmensch  und ignoriere die anderen Trends dafür einfach.
PPS: Okay, es sind zum Beispiel Bulldoggen, Füchse, Enten oder Bären. Aber Hauptsächlich Katzen.


8/29/2014

Form vor Funktionalität?!

Im Sommer ist es ziemlich einfach, die Ansprüche von Form und Funktionalität in Einklang zu bringen. Insgesamt ist ja die Mode in der warmen Jahreszeit etwas entspannter und kleinere Fashion-Fauxpas werden einfach weggelächelt. Das sonnengeküsste Gesicht, die lässige Sommerfrisur und die luftigen Outfits strotzen einfach nur so vor Leichtigkeit und verzeihen eben auch mal die ein oder andere modische Nachlässigkeit. Außerdem ist es natürlich bei 28 Grad im Schatten so unglaublich viel einfacher, sich modisch zu kleiden. Lässige Shorts mit T-Shirt, luftige Kleidchen oder stylische Jumpsuits sind im Sommer immer Trend und passen perfekt zur sommerlichen Leichtigkeit. Und seitdem nun auch noch die bequemsten Schuhe aller Zeiten absolut angesagt sind, schlüpfen wir noch schnell in unsere Birkenstock und tanzen ganz harmonisch mit Form und Funktionalität durch den Sommer.
Doch kaum sind spätestens im August die neuen Trends für den kommenden Herbst in den Läden, ist es vorbei mit der sommerlichen Leichtigkeit. Während draußen noch Freibadwetter herrscht, überlegen wir nun schon fieberhaft, wie wir die aktuellen Trends denn bloß mit den herbstlichen Wetterkapriolen in Einklang bringen sollen. Denn kaum wird es kühler, ist es vorbei mit der Nachsichtigkeit. Die Herbsttrends sind um einiges ernster zu nehmen, als die des Sommers und sie unterlegen auch meist viiiiiiel strengeren Moderegeln. Doch wie schaffen wir bloß den Spagat zwischen Mode und Funktion bei Jacken und Schuhen, wenn draußen Regen, Matsch und Wind regieren? Wie entscheiden wir uns, wenn es um frieren oder gut aussehen geht? Mit etwas Glück sind im Herbst Barbour Jacken und Hunter Boots angesagt, aber das passiert halt eben nicht jedes Jahr. Als Modeinteressierter müssen wir uns also irgendwie entscheiden: Form oder Funktion? Frieren oder gut aussehen? Generell ist natürlich klar, dass unter keinen Umständen eine Multifunktionsjacke in grün, blau oder grau mit Bärentatze oder anderem Logo in den Schrank einer wahren Fashionista einziehen wird. Aber welche Kleidungsstücke dürfen uns denn nun durch den Herbst begleiten? Und müssen wir in diesem Herbst wirklich frieren oder haben wir Glück mit den Trends? Ein großes Thema sind zum Beispiel Capes. Sie sind zwar meist aus kuscheligen Materialien, aber rein praktisch gesehen wird es mit einem Cape auf dem Fahrrad wohl schon eher etwas schwierig. Eine modische, aber doch etwas funktionalere Alternative wären zum Beispiel ein Trenchcoat oder Parka aus gewachster Baumwolle. Beides sind britische Klassiker und eigentlich nie wirklich out. Und auch bei Schuhen könnten wir mit dem Brit Chic eine gute Wahl treffen. Denn im kommenden Herbst sind Chelsea Boots absolut angesagt. Sie haben den Vorteil, dass das Material etwas gern auch mal etwas rustikaler sein kann und Sohle meist auch auf feuchtem Laub rutschfest bleibt. Das wäre also auch ein guter Kompromiss zwischen Form und Funktion. Wir könnten also auch in diesem Herbst Glück haben, dass die aktuellen Trends zumindest einen Hauch von Funktionalität bieten und wir uns vielleicht gar nicht zwingend entscheiden müssen. Die Chancen, halbwegs trocken durch den Herbst zu kommen, stehen also vielleicht gar nicht schlecht.
Kommt gut in den Herbst!
Alles Liebe, eure Anna


6/15/2014

Fashion Festival

Mit dem Beginn der Sommersaison beginnen auch noch so unendlich viele andere Highlights. Die Grillsaison rettet jedes Abendbrot,  die Garten- und Balkonzeit schenkt uns einen sonnigen Teint und auch die Garderobe wird leichter, luftiger und lässiger. Aber mit den warmen Monaten beginnt auch besonders für Musikliebhaber eine spannende Zeit. Denn mit dem Beginn der Sommerzeit wird die Festivalsaison eingeläutet. Auf der ganzen Welt finden von Ende April bis in den September  hinein die verschiedensten musikalischen Get-togethers statt.  Startschuss für die unbeschwerte Zeit der Festivaljünger findet seit nun knapp 15 Jahren Ende April im US-Bundesstaat Kalifornien statt. Das Coachella Festival  ist seit Ende der 90er Jahre das vorzeige Festival der USA und steht wie kein anderes für Mode und Style mit einer ordentlichen Portion Hippie Flair. Der seit Anfang der 2000er Jahre angesagte Boho Look wurde unter anderem auch dort geboren. Das typische Coachella Outfit ist lässig, sexy und eben mit richtig viel Flower Power. Fransenshirts, Jeansshorts und Blumen im Haar sind Pflicht. Musikalisch geht es beim Coachella eher rockig zu. Indie, Alternative, Rock, ein bisschen Hip Hop und Electro stehen bei dem dreitägigen Festival auf dem Plan. In diesem Jahr gaben sich unter anderem Bands wie Muse, Pixies, Queens of the Stone Age und Mötorhead die Ehre. Aber auch Beyonce und Justin Bieber waren als Überraschungsgäste auf der Bühne. Für Abwechslung war also definitiv gesorgt. Modisch ging es da etwas einheitlicher vor. Blümchenkleider, runde Sonnenbrillen, Spitze und natürlich jede Menge gebräunte Haut bestimmten den 2014er Look der musikalischen Fashionistas. Hier trafen die 90er Jahre auf 60er und 70er und zusammen ergibt das den mittlerweile typischen Coachella Look.
Ähnlich cool und stylisch, aber mit erheblich schlechterem Wetter geht es beim Glastonbury zu, dem wohl bekanntesten Festival Englands. Im kommenden Juni trifft sich dort alles, was musikalisch etwas zu sagen hat. Das Line-up ist abwechslungsreich, bunt gemischt und das who is who der aktuellen Musikszene.  Wo sonst könnte man wohl Metallica, The 1975 und Dolly Parton an einem Wochenende sehen? Aber das Kult Festival von der Insel hat nicht nur musikalisch einiges zu bieten. Auch modisch werden einmal jährlich in dem kleinen Örtchen im Süden Englands weltweite Trends geboren.  Prinzipiell landet eigentlich alles, was Kate Moss an dem besagten Wochenende trägt auf den Seiten der Modemagazine. Und sowohl die Barbour Jacke, als auch die Hunter Boots verdanken ihren Platz in den Schränken und Herzen der Fashionistas dem Glastonbury Festival.
Wenn ich mir vor allem die Mode und die Trends dieser beiden Festivals anschaue, stellt sich mir aber doch sofort die Frage, warum die meisten Festivals bei uns eher an Karneval als an Fashion Week erinnern. Während beim Coachella oder Glastonbury Trends geboren werden und ganze Looks um die Welt gehen, besteht die Mode der deutschen Festivalgänger aus Regencape und Gaffatape. Natürlich ist das auch wetterbedingt, aber in England klappt es doch auch mit der Mode. Trotz Regen und Matsch. Manchmal lohnt sich vielleicht der Blick zu unseren Nachbarn oder über den großen Teich, um modische Inspiration zu finden. Dann klappt’s auch mit dem lässigen Festival Look.
Aber egal, was ihr anhabt, genießt die Festival Saison und lasst es krachen. Denn eigentlich stehen ja Musik und Feiern im Vordergrund.

Alles Liebe, eure Anna

3/06/2014

Modische Männer

In den meisten meiner Texte zum Thema "Trends 2014" ging es um Mode für das weibliche Geschlecht. Das muss sich ändern! Und so geht es heute endlich auch mal der Mann dran. Ganz nach dem Motto: „Mode ist für alle da“, dreht sich eben alles um Männer Mode. Was werden Männer in dieser Saison tragen? Welche Trends gibt es? Und welcher Bart ist gerade in?
In der Modewelt der Männer dreht sich vieles um Klassiker. Anzüge, Jeans, Hemden, T-Shirts und Pullover bestimmen den Kleiderschrank. Einiges davon ist ja in den vergangenen Jahren immer mal wieder in unsere Kleiderschränke gewandert und wurde zu treuen Begleitern. Die Boyfriend Jeans ist für uns mittlerweile ein Klassiker und auch seine Hemden, T-Shirts, und wenn’s passt auch noch seine Sneaker wechseln gern mal von ihm zu uns. Trotzdem gibt es immer noch typische Trends, die dann doch nur Männer mitmachen. Denn weder sein Hawaiihemd, noch die bunten Bermudashorts werden wohl jemals in unseren Besitz übergehen. Doch jetzt mal weg von Klischees und unseren Kleiderschränken und hin zu dem, was Mann in der kommenden Saison tragen wird. Oder zumindest tragen kann. Denn immerhin beschäftigen sich unendlich viele Magazine, Blogs, Online Portale und zuletzt natürlich auch Shops in der City mit den Trends für Männer. Ähnlich wie auch bei den Modetrends für sie, stehen die 90er Jahre ganz hoch im Kurs. Einflüsse aus der Musik um dem Grunge-Look von „damals“ werden für den Frühling 2014 neu interpretiert. Jugenhaft, androgyn und von den Ikonen der 90er inspiriert kleidet sich Mann also in den nächsten Monaten. Ebenfalls ein Trend bei beiden Geschlechtern ist der „Sporty Look“. Auch echte Klassiker werden etwas sportlicher und Farben, Formen und Materialien sind an die Welt des Sports angelehnt. Bei den Mustern wird es in dieser Saison für den Herren bunt. Tropischer Print, großflächige Tribalmuster oder bunte Tierprints tummeln sich auf T-Shirts, Sweatern und Hemden. Die Farbpalette gönnt sich im Frühling erst mal eine kleine Pause und macht einfach mal blau. Denn eine der schönsten zwei Farben dieser Welt (zumindest für uns Braunschweiger) bestimmt in den nächsten Monaten seine modische Auswahl. Von einem dunklen Navy über ein sattes Aquamarin bis hin zu einem strahlenden Türkis: alles ist möglich!
Neben den textilen Trends gibt es für Männer ja auch noch die essentielle Frage nach dem Bart. Glatt rasiert, Drei-Tage-Version, Vollbart oder doch lässiger Schnurrbart? Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Während hier die Trendforscher eher für glatt rasiert sind, so bin ich hier doch anderer Meinung! Männer, macht nicht jeden Trend mit! Denn egal ob lässiger Fünf-Uhr-Schatten, langer Rauschebart oder eben doch der fiese Moustache: Bart muss sein!
Alles Liebe, eure Anna


PS: Mädels, schaut doch schon mal, welches der neuen Trendteile eures Liebsten perfekt zu den neuen Schuhen passt. 

12/12/2013

Das Outfit des Jahres

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und die Feiertage stehen an. Vor uns liegt eine festliche, feucht-fröhliche Zeit und eine Party reiht sich an die nächste. Weihnachtsfeiern, Glühweinabende, Wichtelpartys, Heiligabend und zum Schluss wartet dann noch die große Silvestersause. Und in jedem Jahr ist es das gleiche: Pünktlich Ende November geht die Suche nach der richtigen Silvesterbeschäftigung los. Wichtige Fragen werden im Vorfeld geklärt, damit es zwischen den Feiertagen nicht zum Streit aller beteiligten Personen kommt. Feiern wir groß und pompös oder eher im kleinen Rahmen? Wird es eine Mottoparty? Gehen wir aus oder sind wir selber Gastgeber? Bleiben wir in Braunschweig oder fahren wir weg? Machen wir Fondue oder Raclette?  Und dann kommt die wichtigste aller Fragen: WAS ZUM TEUFEL ZEIH ICH NUR AN!? Alle einschlägigen Adressen, egal ob vor Ort oder virtuell, geben uns ja im Oktober vor, wie wir in diesem Jahr standesgemäß feiern sollen. Alle Größen im Modebusiness inspirieren uns seitdem mit schillernderen, glitzernden, funkelnden und festlichen Kollektionen rund um das Thema „Feiertage“. Noch etwas gediegener sind da die Kleider für das Weihnachtsfest im Schoße der Familie. Samtkleider in A-Linie in flaschengrün und bordeauxrot sind zu diesem Anlass 2013 besonders angesagt. Wer es gern etwas klassischer hat, der bekommt auch in fast jeder Kollektion einen Hauch Tradition mit Karos und Kaschmir. Meist ist dies dann in der typischen, rot-grünen Weihnachtsfarbenkombination. Doch dunkles Lila, edles Grau oder schwarz-weiß Kontraste ziehen sich durch die Festtagskollektionen der Modehäuser.
Sobald dann aber der Weihnachts(tofu)braten verputzt ist und auch alle Geschenke ausgepackt sind, wird die Party des Jahres zum Ende des selbigen vorbereitet. Und spätestens dann sollte die Outfitfrage geklärt sein. In der Silvesternacht hat meist unser allseits geliebtes Schwarz seinen großen Auftritt und macht jedes Outfit ein bisschen partytauglicher. Auch Straß, Pailletten, Tüll und Taft haben ihre Sternstunden vor sich. In diesem Jahr sind besonders Spitze und Perlen im 20er Jahre Stil angesagt. Und wer es etwas rockiger mag, der findet sicher etwas mit Nieten für die Party des Jahres. Generell sollte das Outfit in dieser Nacht mit den Sternen, Raketen und Augen um die Wette glänzen. Beim Outfit und auch beim Feiern gilt ausnahmsweise mal die Devise: Mehr ist mehr. Und auch bei Make-up, Schuhen und Schmuck darf es ruhig etwas üppiger ausfallen. Auch hier dominieren Schwarz, Silber und Gold gepaart mit einer ordentlichen Prise Glitzer.
Aber egal, in welchem Outfit ihr durch die Nacht tanzen werdet, vergesst nicht, euch ein paar Heimwegschuhe einzupacken. Denn ein Taxi gibt’s in der Silvesternacht nicht.
Und wenn ihr euch fragt, was ich in der besten Nacht des Jahres anziehe, dann habe ich nur ein Wort für euch: Jogginghose. Ich bleibe nämlich mit meinem Mann und unseren Miezen zu Hause auf dem Sofa. Mit Raclette…
Ich wünsche euch allen schon mal eine besinnliche Weihnachtszeit und eine super Silvesterparty!

Alles Liebe, eure Anna <3

9/17/2013

Die September Ausgabe

Die Mode ist uns allen ja bekanntlich immer ein Stückchen voraus. Mal sind es Wochen, mal Monate und manchmal dann auch doch Jahre. Bei den Modestrecken der Printmagazine geht es glücklicherweise meist nur um Wochen. Denn während wir den Sommer in vollen Zügen genießen, sind rund um den Globus Moderedakteure, Stylisten, Fotografen und andere Kreative damit beschäftigt, die wohl wichtigste Ausgabe des Jahres zu planen. Alle großen Modemagazine bringen Anfang bis Mitte August die langersehnte September Ausgabe raus und zeigen uns, was wir im kommenden Herbst tragen werden. Allen voran geht natürlich die Übermutter aller Modemagazine: die VOGUE! Diese Ausgabe diktiert Fashionistas weltweit die Herbstmode und zeigt, was unbedingt auf die Einkaufslisten muss. Wir erfahren, welche Designer in der kommenden Saison den Ton angeben, welche Farben wir tragen, welche Schnitte unsere neue Herbstgarderobe haben wird und wie wir welche Trends kombinieren. Die fast schon heilige September Ausgabe der VOGUE ist blitzschnell ausverkauft und für viele eine Art Bibel. Die Erfolgsgeschichte der amerikanischen VOGUE und besonders die, der alljährlichen September Ausgabe sorgt für noch mehr Aufsehen, seitdem 2009 ein Dokumentarfilm über die Entstehung der September VOGUE 2007 erschien. Es war das Rekordmagazin schlechthin! Mit fast fünf Pfund und 832 Seiten ging die Chefredakteurin Anna Wintour endgültig in die Geschichte der Mode ein.
Doch was ist es, das vor allem die VOGUE, aber auch andere Magazine besonders im September soooo beliebt macht? Monatelang wollen wir alle Sommer, Sonne und warme Temperaturen. Doch kaum haben wir das, sehnen wir uns nach der neuen Herbstkollektion. Es ist zum einen die Neugier auf das, was kommt. Und zum anderen aber auch die Tatsache, dass die Herbstkollektionen immer opulenter, aufwendiger und meist auch etwas interessanter sind, als die Sommerkollektionen. Das liegt sicherlich an den beiden großen Festivitäten im Winter und aber auch daran, dass wir ganz einfach im Herbst und Winter mehr anziehen können.
Doch was ziehen wir denn in diesem Jahr in der kälteren Saison an? Nutzen wir doch die September Ausgabe dieser Kolumne, um einen kleinen Ausblick zu wagen. Wie sooft wird es mit sinkenden Temperaturen farblich etwas gedeckter. Typische Herbstfarben werden aber dieses Jahr durch mädchenhaftes Rosa und sattes Rot ergänzt. Außerdem feiert Lila ein ganz großes Comeback. Jahrelang galt es gerade mal so als „der letzte Versuch“ doch ab sofort sind alle Mischungen aus Blau und Rot im Trend. Bei den Prints geben Comics, Tribal- und Ikatmuster und Tiere den Ton an. Die 90er sind nun endgültig im Jahr 2013 angekommen und bringen den Grunge, Plateausohlen, XXL Look  und vieles mehr zurück. Die verschiedensten Materialen werden wild untereinander gemixt und ergeben einen lässigen, interessanten Look. Da treffen robustes Leder auf kuschelige Wolle und edle Spitze. Dazu gibt es dann sportliche Sneaker, derbe Boots oder Blockabsätze.

Der Herbst wird modisch abwechslungsreich, spannend und ein bisschen wild. Ich freu mich drauf!

Alles Liebe,
eure Anna


8/10/2013

Modemetropole Berlin?

In der Welt der Mode gibt es um unsere schöne Hauptstadt an der Spree die eine oder andere Diskussion. Kenner und namenhafte Insider des glitzernden Business streiten sich immer wieder um die Zugehörigkeit Berlins in die Riege der waschechten Modestädte. Unlängst wurde die Eröffnung eines Flagship Store einer amerikanischen Marke aus dem Bereich Street- und Sportswear in Berlin von Seiten des Labels verweigert. Die Begründung? Berlin sei „… nicht glamourös genug.“ Auch wenn Berlin gern das Image „arm aber sexy“ pflegt, so ist diese Aussage doch eher fragwürdig. Und führt zu der Schlussfolgerung, dass Mode anscheinend immer mit Glitzer und Glamour zusammenhängt. Aber muss denn eine Modemetropole auch gleichzeitig glamourös sein? Geht es nicht bei Mode mehr um Kreativität, Individualität und Persönlichkeit? Was qualifiziert denn eine Stadt zu einer Modemetropole?
Ein klares Indiz für die Zugehörigkeit zu den großen Modemetropolen ist gewiss die Existenz einer ansässigen Fashion Week: ein bestimmter Zeitraum pro Saison, in dem das Neuste, Beste und Schönste für die übernächste Saison gezeigt wird. Laufstege, hochkarätige Designer, internationale Topmodells und ein exklusives Publikum sind an der Tagesordnung. Laut dieser Definition dominierten hier bisher immer die „großen Vier“: die größten, schönsten und besten Städte für die hohe Kunst der Mode. Angeführt von Paris, dem ewigen Klassiker in Sachen Mode gehören in die Reihe der „Fab Four“ Mailand, London und New York. In allen vier Städten findet zweimal im Jahr ein fantastisches Spektakel statt, bei dem die Top Designer ihre neusten Streiche präsentieren. Besonders in Paris dreht sich alles um die „Haute Couture“; die höchste Form der modischen Kunst. Die Mehrheit der gezeigten Kollektionen werden es niemals bis zu uns, der „normalen“ Kundin, in den Kleiderschrank schaffen, denn alles ist streng limitiert, unerschwinglich und nur bis Größe 34 produziert. Allein eine Eintrittskarte zu einer der exklusiven Schauen ist unbezahlbar… Das Herz eines jeden Modemädchen schlägt höher beim Anblick jener Kleider, Schuhe oder Accessoires. Und auch wenn es in New York, London und Mailand nicht ganz sooo hochfein ist, so sind auch diese Kollektionen meist von den ganz großen Designern oder zumindest von denen, die es mal werden wollen.  Doch was ist denn nun mit Berlin? Ist unsere Hauptstadt denn mittlerweile auch das, was man eine Modemetropole nennen kann? Zumindest gibt es seit 2007 auch, wie in den anderen vier Städten, zweimal im Jahr die Berliner Fashion Week. Alles, was im Fashion Business einen Namen hat, macht sich im Januar und im Juli auf an die Spree und lässt sich von den kommenden Kollektionen inspirieren. Neben den unbekannteren Jungdesignern geben sich auch die ganz Großen der Modewelt die Ehre und zeigen, was sie können. Neben den klassischen Modenschauen mit Laufsteg, Modell und neuer Kollektion gibt es in der Woche in Berlin zahlreiche Show Rooms, Messen und andere Events, bei denen sich alles um die schöne Welt der Mode dreht. Im alten Flughafen Tempelhof findet zum Beispiel mit der „Bread&Butter“, eine der größten Streetwear Messen der Welt statt. Große Labels, kleinere Newcomer, Moderedakteure, Einkäufer und Blogger aus der ganzen Welt treffen sich mitten in Berlin, um einen Ausblick auf die modische Entwicklung zu werfen. Und bei den meisten dieser Kollektionen können wir sicher sein, dass auch für uns etwas dabei ist. Alles in Berlin scheint etwas weniger angehoben und etwas realer zu sein, als das, was wir aus Zeitschriften und Blogs über die anderen Modemetropolen gelesen haben. Und vielleicht ist es ja eben dieses Stückchen Realität, was Berlin zu einer waschechten Modemetropole macht. Die Mischung aus großen Namen, jeder Menge Kreativität und einer großen Portion Streetstyle macht Berlin zu dem, was es wohl momentan noch ist: eine Modemetropole mit Fragezeichen.
Alles Liebe,
eure Anna <3


PS: Das oben erwähnte Label aus den USA ist aktuell bei einer großen deutschen Supermarktkette im Angebot. Sehr glamourös…

3/12/2013

Vom Leben und Sterben der Trends


Für die einen sind Trends kleine, exotische Tierchen, die irgendwo auf einsamen Inseln leben, die man nur vom Hören-Sagen kennt und die im eigenen Leben aber so gar keine Rolle spielen. Für andere, und wohl die Mehrheit derer, die diese Mode Kolumne (!) lesen, sind Trends ein großer Bestandteil des modischen Alltags und somit definitiv ein POI (Point of Interest). Grund genug also, sich die kleinen Tierchen, oder was auch immer, etwas genauer anzugucken. Die etwas staubige Theorie besagt, dass der Begriff „Trend“ in der Soziologie als Instrument zur Verdeutlichung von Änderungen benutzt wird, sich aus dem Englischen von „to trend“ ableitet und damit wörtlich den Verlauf in eine bestimmte Richtung meint. Soweit etwas trocken, aber schon mal logisch, denn auch in der Mode stehen die Trends immer für Veränderungen und prägen das Erscheinungsbild einer bestimmten Gruppe und manchmal auch das einer ganzen Generation. Sie dienen als Erkennungszeichen, symbolisieren Gruppenzugehörigkeit und anhand einiger Trends lässt sich der Zeitpunkt eines bestimmten Outfits genau bestimmen. Ihnen ist es auch zu verdanken, dass die Mode spannend, abwechslungsreich und zeitgemäß bleibt. Sie reflektieren gesellschaftliche Strömungen, sie beeinflussen nicht nur die Textilindustrie, sondern auch Musik, Film, Interieur oder Lifestyle und markieren oft auch den Wechsel von einer Generation zur nächsten. Während früher Trends häufig über Jahre anhielten und zum Aushängeschild ganzer Bewegungen wurden, so handelt es sich dabei heute eher um ein schnelllebiges und hartes Business. Was eben noch der letzte Schrei war, ist gefühlte drei Sekunden später so absolut gar nicht mehr salonfähig. Aber so wirklich verlässlich sind die Aussagen oft gar nicht mehr. Trends sind eigenwillig und unberechenbar geworden, denn die Gunst der Bloggerinnen, It-Girls und deren Gefolge ist von größter Bedeutung und macht eine Modeerscheinung überhaupt erst zu einem Trend. Diese Damen können ihn binnen Sekunden zum langlebigen Evergreen, also über eine Saison hinaus machen, oder es gibt direkt den Todesstoß ins modische Nirwana. Je nach Laune der werten Damen. Doch eins ist sicher, wenn ein Trend es erst einmal in Mode-Olymp, also in die Vogue, geschafft hat, dann können wir mit sicherer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass er wieder kommt. Denn modehistorisch betrachtet, kommen alle 20 Jahre die Trends von damals wieder. Spätestens wenn Mama wieder sagt „Ach, das hatte ich früher auch!“, wissen wir, dass es ein Trend reloaded ist und wir vielleicht statt lahmer Kopien von der Stange noch ein originales Vintage Teil ergattern können. Falls der Trend so lange hält, bis Mama das Teil auf dem Dachboden gefunden hat. Denn bestimmt bleibt er nicht so lange wie damals.
Doch die Sache mit den Trends hat sich nicht nur im Bezug auf ihre Lebenserwartung gewandelt. Auch ihr Ursprung ändert sich. Sie werden nicht mehr, wie früher üblich, ausschließlich auf den großen Laufstegen der Modemetropolen geboren, und von älteren Herren mit weißem Zopf diktiert, sondern sie entstehen dort, wo sie, wenn sie groß sind, auch mal landen wollen: auf der Straße. Von dort verbreiten sie sich oft schneller als ein gemeiner Virus, landen durch Blogs in der ganzen Welt und sind meist schon fast vorbei, wenn sie es in die aktuelle Ausgabe der „beliebige Frauenzeitschrift“ geschafft hat.
Doch was macht Trends so wichtig? Und warum gibt es immer wieder Opfer, die jeden Trend mitmachen und völlig unreflektiert alles tragen, was gerade in ist? Und warum haben die meisten Trends eine geringere Lebenserwartung als die gemeine Ephemeroptera (Eintagsfliege)? Ganz einfach: weil sie Spaß machen, uns unterhalten, unseren Jagdinstinkt wecken, uns Abwechslung bieten, uns von anderen abheben oder auch eben unsere Zusammengehörigkeit zeigen, und weil sie ganz verlässlich, wie alte Schulfreunde irgendwann wieder kommen…
Und dann hören wir uns sagen „ Ach, das hatte ich früher auch!“…

Also, pflegt die kleinen Tierchen und kümmert euch gut um sie. Denn sie kommen immer wieder…
Alles Liebe,
eure Anna 

9/07/2012

Eine Frage des Bewusstseins


Nein, bei diesem Label geht es nicht um bewusstseinserweiternde Substanzen oder so, es geht ganz einfach um das Bewusstsein dem Planeten gegenüber und um Nachhaltigkeit in der Mode. Die Kollektionen von „A QUESTION OF“ werden mit Liebe, Respekt und extrem viel Trendbewusstsein hergestellt und zeigen, dass nachhaltig nicht langweilig ist, sondern cool, lässig und absolut modisch. Das dänische Szenelabel setzt auf Fair Trade kombiniert mit cleanen Styles im skandinavischen Look. Das Ergebnis sind extrem coole  Sweater, T-Shirts und Tanktops in gedeckten Farben mit kreativen Prints und einem guten Gewissen.
Bei meinem letzten Besuch auf der Bread&Butter hab ich das Team des Labels kennengelernt & sowohl die Kollektion als auch das Label an sich sind mir besonders positiv in Erinnerung geblieben. Das ein oder andere Teil wird diesen Herbst also ganz sicher den Weg in meinen Schrank finden. 
Mir gefällt‘s richtig gut! Mehr erfahrt ihr auf www.aquestionof.net






8/31/2012

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da…


Endlich ist der Sommer vorbei. Die Tage werden kürzer und die gesamte Modewelt freut sich auf den Herbst. Denn dieser bringt nicht nur Regenwetter, sondern auch die neusten Trends der kühleren Jahreszeit und ganz nebenbei auch noch die Septemberausgabe der Vogue. Dort wird alles präsentiert, was irgendwann auch mal zu uns in die Kleiderschränke darf. Und auch wenn es bei mir nicht ganz so exklusiv und bedeutend ist, wage auch ich einen kleinen Ausblick in die kommende Saison.
Und ich kann sagen: es wird spektakulär! Der Herbst bringt in diesem Jahr nämlich alles, was opulent, extravagant und außergewöhnlich ist. Egal ob Farben, Applikationen, Materialien oder gesamte Outfit; alles wird etwas mehr sein. Es entsteht ein smartes Gesamtbild mit einem  Hauch Ironie, einer Prise Tradition und diversen Anspielungen auf verschiedene Epochen. So feiern in der kommenden Saison alte Bekannte aus den 60ern, 70ern und 90ern ein großes Comeback und werden begleitet von einer Prise Drama.
Auch die Farben setzten eher auf Dramatik als auf Zurückhaltung. Die typischen Herbstfarben wie Schokobraun, Terrakotta oder Oliv werden in diesem Jahr von etwas düstereren und eisigeren Kollegen begleitet: Frosty Pastells, also eisige Pastelletöne werden mit tristen, dunklen Brauntönen gemischt und von einem intensiven Bordeauxton begleitet. Außerdem feiern untypisch für Herbst und Winter Mint, Rosa, Hellblau und Flieder ihre Prämiere in der kalten Jahreszeit.
Farben werden auch bei unseren Schuhen ein großes Thema sein. Wir werden in Stiefeln, Creepers, Boots und vielen anderen Modellen durch den Herbststurm laufen und dabei aber neben Color-Blocking und Plateausohlen auch viel Glitzer und Glamour an unseren Füßen tragen.
Insgesamt werden wir uns einfach wieder mehr anziehen. Und zwar nicht nur weil es draußen kälter wird, sondern weil in dieser Saison das Motto gilt: „mehr ist manchmal eben mehr“.
Auf einen spektakulären Herbst!